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HCG gegen Kindersoldaten
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Red-Hand-Day 2017

Jeden Tag werden mehrere Millionen von Kindern weltweit auf unterschiedliche Weisen missbraucht und ihrer Kindheit beraubt.

Der Einsatz von Kindersoldaten gehört auch dazu. Diese Kinder haben nicht mehr die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, da nun das Erlernen des Umgangs mit einer Waffe höchste Priorität für sie haben muss.


Foto: warchild.org

Damit das grausame Schicksal dieser Kinder nicht in Vergessenheit gerät, muss Aufmerksamkeit erregt werden, Aufmerksamkeit in Bezug auf die vielen Kinder, die weltweit als Soldaten missbraucht und ausgebeutet werden.

Dieses Ziel verfolgen auch die Schüler der HCG, weshalb auch sie eine Aktion zum Red-Hand-Day an ihrer Schule durchgeführt haben.

Titel

Der Red-Hand-Day ist ein internationaler Gedenktag, der jährlich am 12. Februar stattfindet und an die Schicksale der vielen Kinder erinnern soll, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.

Doch es handelt sich hierbei auch um eine eigene Hilfsorganisation, die von vielen anderen Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel UNICEF unterstützt wird.

Daher wurde die Aktion an unserer Schule auch von zwei Schülerinnen, Tessa Wallier und Berrin Yetiskin, der 10. Jahrgangsstufe organisiert, die selbst ehrenamtlich im UNICEF–Juniorteam Berlin mitwirken. Zusammen mit Frau Springer, Frau Müller, Herrn Dr. Hassan und anderen freiwilligen Helfern wurde die Aktion dann am 23. Januar im Foyer durchgeführt.

Bei der Aktion geht es darum, einen roten Handabdruck mit dem eigenen Namen sowie mit einer Forderung zu hinterlassen, der als Stoppzeichen dienen soll und insbesondere die Politiker dazu anregen soll, sich aktiver mit dem Problem der Kindersoldaten zu beschäftigen und etwas zu seiner Lösung zu unternehmen.


Dr. Hassan, Berrin, Tessa

Dazu wurden in den Pausen drei große Laken zusammen mit roter Farbe ausgelegt, sodass alle Schüler kommen und ihren Handabdruck hinterlassen konnten. Ein Großteil der Schüler hat sich an der Aktion auch beteiligt, sodass alle drei Laken am Ende voll mit roten Stoppzeichen waren.

Zwei dieser drei Laken werden über das UNICEF–Juniorteam Berlin und dann im Nachhinein über die Bundeskinderkommission nach New York geschickt, wo sie am 12. Februar auf einer internationalen Messe zum Red-Hand-Day ausgestellt werden. Das dritte Laken wird in der Schule noch einmal extra am 12. Februar aufgehängt, um konkreter auf das Problem der Kindersoldaten aufmerksam zu machen.


Kleines Laken

Die Schüler der HCG haben jedenfalls deutlich gemacht, was sie wollen und fordern:

Keine Waffen in Kinderhände!!!“

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Text: Berrin
Fotos: Anja Müller,  Heun (2), Warchild.org (1)