Abi 2017

Festlich, heiter, lebensfroh:
Die Verleihung der
Abiturzeugnisse

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Viele waren gekommen. Eltern, Verwandte, Freunde, Lehrer*innen - und die Celebrities, die zu Feiernden, die Abiturientinnen und Abiturienten des HCG-Jahrgangs 2017.


EINZUG DER ABITURIENT*INNEN


DER SCHULLEITER

142 Abiturient*innen des HCG-Abiturjahrgangs 2017 haben das Abitur bestanden und damit die Hochschulreife erlangt. Der Schulleiter, Herr Rußbült, gibt es mit Freude bekannt und beglückwünscht die strahlenden Abiturienten und Abiturientinnen zu ihrem Erfolg.

Die Durchschnittsnote des  HCG-Abiturs liegt in diesem Jahr bei 2,3. Mit einem Einser-Abitur, vor dem Komma steht eine 1, haben 50 Schüler*innen ihre Schullaufbahn abgeschlossen; eine 1,0 war auch dabei.

Bei aller Freude über die besonderen Noten sieht Schulleiter Rußbült die Bedeutung des Abiturs im Erreichen der Studierfähigkeit. Die Weiterentwicklung im Studium und in der Berufsausbildung folge dann eigenen Gesetzen.

Herr Rußbült hat auch ein Wort für die wenigen, die nicht bestanden haben; ihnen macht er Mut, mit frischer Kraft nun das Abitur 2018 anzustreben.

Den Abiturjahrgang skizziert er rückblickend mit einem Kaleidoskop unterschiedlicher Schülertypen; humorig im Ton, aber auch mit dem freundlich kritischen Blick eines Pädagogen.

So eine Abiturfeier ist eine gute Gelegenheit, all den Beteiligten Dank auszudrücken, vornehmlich den Lehrerinnen und Lehrern, deren Einsatz für ihre Schüler*innen nach außen hin nicht immer sichtbar werde, aber auch der Oberstufenkoordinatorin Frau Pohlan, Herrn Dr. Hassan, Frau Schiwietz und Frau Heinrichs, dem Förderverein mit Frau Wölpern, der Elternvertreung mit Frau Gellekum und schließlich den "Lehmann-Brothers".

An seine Abiturient*innen wendet sich Henning Rußbült zum letzten Mal:

Sie verlassen die Schule; die Welt steht ihnen offen. Egal, ob Normal- oder Top-Abitur: Machen Sie etwas, das Sie fasziniert, dann werden Sie gut sein. Ich bin mir sicher: Wir haben Sie auf die Welt da draußen vorbereitet und Sie sind stark und gut genug, diese Welt in Ihrem Sinne zu verändern.

 

"BREAKING UP IS HARD TO DO"

Der Oberstufen-Chor unter der Leitung von Frau Zarth und Herrn Mertens

 

DER LEHRER

Siegfried Schleicher, altgedientes, pädagogisches Schlachtross im letzten Dienstjahr und Freund des gewandten Wortes, nahm sich das Wort ABITUR in seiner Buchstabilität vor und die Buchstaben A, B, I, T, U und R  als Anlässe, mit einem Spiel filigraner Gedankensplitter, sinniger Zitate und launiger Aperçus den Abiturient*innen ein Mosaik zu legen: A wie Abschied, B wie Bildung, I wie Irrtum, T wie times, U wie un- und R wie Reifeprüfung waren markante Areale.

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Hier die  Schlussworte seiner Rede, zum Anfang zurückkehrend und direkt an die Abiturient*innen gewandt:

Abschied heißt auch Aufbruch in unbekannte Regionen, zu neuen Erfahrungsräumen sowie fremden Orten, also Aufbruch in eine noch unkonturierte Zukunft – und doch ist das Ungewisse mit Erwartungen und Hoffnungen aller Art verbunden - Freuen Sie sich auf eine Zukunft, in der Sie – wie Joseph v. Eichendorff dichtete: „Auf buntbewegten Gassen Des Lebens Schauspiel sehn.“ Ich wünsche Ihnen im Namen des HCG-Kollegiums, dass Sie dabei aktive, kreative und selbstbewusste Beobachter und Akteure sein werden.

 

 

"CRAZY IN LOVE"

Die Schulband. Leitung: Jan Köppl-Steiger, HavArt

 

DIE SCHÜLER*INNEN

„Ein paar letzte Worte über unsere vergangene Schulzeit“ - Leonie, Mareile und Paul unternahmen einen geistreich humorvollen Rückblick, kritisch und zuweilen auch mild-spöttisch,

731 Tage Ober­stufe, mit uns geht der erste Jahrgang, der Absolventen aus zwei verschiedenen Jahrtausenden umfasst. Das hat es seit der Einführung des Abiturs 1788 noch nie gegeben“ und das sei den „haarsträubenden Experimenten“ der Berliner Schulpolitik zu verdanken.

Schule, so haben sie herausgefunden,  leite sich von griechisch scholé (σχολή ) ab  und bedeute ursprünglich „ungelogen“ Müßiggang, Freizeit und Nichtstun. Da gab's fündige Bezüge zu Lehrern wie Mitschülern.

Eine Umfrage der Abiturien*innen unter Lehrern hatte ergeben, dass 88 % ihrer Lehrer, wären sie in ihrem Alter, gerne in diesen Jahrgang gehen würden. Man nahm's postiv wie auch das Folgende: „Liebe Mitschüler, wir waren also kreativ, zuverlässig, humorvoll und engagiert. Jetzt beginnt allerdings schon die Zweideutigkeit. Denn in „ausgesprochen entspannt, diskussionsfreudig, chaotisch, zeitlich sehr flexibel und 100% stressabweisend.“

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„ Und was sind wir denn jetzt?“

Die spöttisch-kritische Antwort, wohl mehr an die anwesenden Lehrer*innen gerichtet als an die Eltern im Saal: „Wir sind Ihre Zukunft! - Hier sitzen die künftigen Ärzte, Bänker, Piloten, Versicherungsvertreter, Architekten und Juristen. Wir zahlen nicht nur Ihre Rente, wir sind es auch, die Sie zu ihrem langersehnten Seniorenurlaub nach Mallorca fliegen, Ihnen rechtlich beistehen, oder Ihr Haustier für tot erklären. Wir schwatzen Ihnen überteuerte Hörgeräte und Rollatoren auf und ... Seien Sie uns schon im Voraus dankbar!“

Zum Schluss der Dank an die Lehrer*innen, ironisch schwebend:
„... möchten wir uns natürlich nochmal ausdrücklich bei allen bedanken, die uns auf unserem Weg begleitet haben. Ohne euch würden wir heute nicht hier stehen. Danke HCO, du warst das beste Gymnasium, das wir je hatten!!!

 

 

"EX's and OH's"

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Die Schulband. Leitung: Jan Köppl-Steiger, HavArt


DIE ELTERNVERTRETERIN

Frau Gellekum, Vorsitzende der Gesamtelternvertretung, gratuliert im Namen der Eltern. Sie vergleicht die Schulzeit mit einem Marathonlauf. Nun seien die Schüler*innen an Ziel des Marathonlaufs angekommen und könnten stolz auf das Erreichte sein.

Ihr Wunsch für weitere Läufe:

Was immer auch in der nächsten Etappe kommen mag, wir Eltern wünschen Ihnen allzeit alles, alles Gute, viel Glück, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit für Ihre weitere Zukunft und dass Sie Ihr jeweiliges persönliches Ziel erreichen mögen.

 

DIE ZEUGNISSE

142 Abiturzeugnisse, 142 Meilensteine in der Bildungslandschaft, wurden den strahlenden Erwerbern von ihren Tutor/innen - feierlich und von Applaus begleitet - übergeben.

Auf den letzten Metern vor dem Ziel ...

Tutorium Lindenberg (2. v. li.)
Frau Schwall (li.) und Frau Michaelis (re.) überreichten allen Abiturient*innen im Namen des Fördervereins eine Sonnenblume und ein Fähnchen mit dem Nietzsche-Zitat.

Tutorium Dr. Müller

Tutorium Frau Meindl

Tutorium Herr Olrogge

 

DER FÖRDERVEREIN

Frau Menges

Frau Menges gratulierte im Namen des Fördervereins und wünschte den Abiturient*innen Glück und Erfolg.
"Bleiben Sie neugierig! Seien Sie zielstrebig und wenn Sie mal stolpern - auch das passiert schon mal - dann stehen Sie wieder auf und gehen weiter!"

Frau Menges verwies dabei auf das Nietzsche-Zitat auf dem Fähnchen, das der Förderverein zusammen mit einer Sonneblume jeder Abiturientin und jedem Abiturienten zugedacht hat: "Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen."

 

DIE EHRUNGEN

Hier die 26 Abiturient*innen mit einer Abi-Durchschnittsnote von 1.5 oder bessser

Für besondere Leistungen im Englischen wurden 16 Abiturient*innen geehrt: Sie haben in externen Prüfungen das CPE- bzw. das CAE-Certificate erworben.

Herr Behrens würdigte im Namen des Verbandes der Biologen/Biowissenschaftler und Biomediziner Deutschlands die besonderen Leistungen im Fach Biologie (z.B. 15 Punkte) von 7 Abiturient*nnen.

Anton Ketzel wurde von Frau Bossenz mit dem Abiturientenpreis der GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) für seine herausragenden Leistungen in vier Semestern LK-Chemie ausgezeichnet.

Gute Zusammenarbeit: Der Chef und die Ex-Schulsprecherin. Lena Gerner wurde mit dem HCG-Sozialpreis für ihre besonderen Einsatz für die Gesamtschülervertretung ausgezeichnet.

 

Claudia Begemann hat bei Philo-Wettbewerb mit ihren Essay zum Thema "Was ist Schönheit?" den 2. Preis gewonnen.

 

So viel Freude kann Physik bereiten: Frau Klitscher ehrt Jannis Vehse und Max Eichelberger für herrvorragende Leistungen im Fache Physik.

 

FÜRS ALBUM



DER AUSKLANG

Der Förderverein lud zum Empfang. Da gab's was zu trinken und viele strahlende/glückliche/zufriedene Gesichter.


IMPRESSIONEN von der Feier finden Sie in der

Foto-Galerie: 7 x 7 Momente am 7.7.

 

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Fotos: Heun, Janina Grulich Q2, Ellen Wölpern; Bearbeitung: Heun
Text: Heun


Falls diesem oder jener ein Foto nicht zupass kommt, mailen Sie es mir bitte; ich nehme das Foto umstandslos aus dem Netz.
Manfred Heun
heun@hcog.de