6a

KLASSE (,) WIR LESEN

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Die Osterferien stehen vor der Tür und ihr habt noch keinen Lesestoff?
Die Bücherwürmer der 6A können euch da vielleicht behilflich sein.

 

Von uns für euch:
5 Buchrezensionen

Nichts kann uns aufhalten!


~ 1 ~

Das Buch „Nicht mit mir“ wurde von Christine Biernath geschrieben und erschien 2012 im Gulliver-Verlag. Es umfasst 174 Seiten und kostet 6,95 € als Taschenbuch. Das Buch liest man als Schnellleser an einem Tag, als gemütlicher Leser schafft man es in zwei bis drei Tagen.

 

Zur Autorin:

Christine Biernath wurde am 4. März 1961 in Weilheim an der Teck geboren und ist heute somit 56 Jahre alt. Aufgewachsen ist sie als ältere von zwei Schwestern in Nürnberg. Ihre ersten Werke heißen „Innen sieht es anders aus“ und „Bauchgefühle“. Erst später erschien „Nicht mit mir“.

In dem Buch geht es um Mobbing an einer Schule und die Courage der neuen Schülerin Nadja, die das nicht hinnehmen möchte. Nadja ist mit ihren Klassenkameraden Jennifer, Lukas und Lennard eine der Hauptfiguren. Jeder von ihnen hat mit eigenen Problemen zu kämpfen:

Nadja wird von ihren Mitschülern wegen ihrer weiblichen Kurven gemobbt und ein Nacktfoto von ihr kursiert im Netz während Lukas, genannt Fatso, wegen seines Übergewichts von Mitschülern gedemütigt wird. Lennard sorgt sich um seine psychisch gestörte Mutter, die in der Zahnarztpraxis, in der sie arbeitet, einen Nervenzusammenbruch erleidet. Selbst Jennifer, die merkt, dass etwas in der Klasse nicht stimmt, lässt sich von der „In“-Clique ihrer Klasse negativ beeinflussen.

Das Buch stellt die Probleme der Jugendlichen nicht immer überzeugend dar und ist teilweise viel zu dramatisch geschrieben. Um die Sprache der Figuren in Hinblick auf ihre Lebenswirklichkeit glaubwürdig zu gestalten, wurden hier teilweise unangemessene Formulierungen aus der Jugendsprache verwendet.

Insgesamt uns hat das Buch nicht so gut gefallen. Es ist nicht spannend geschrieben und unserer Meinung nach nicht für Kinder unter zwölf Jahren geeignet. Das Thema hat uns zwar interessiert, aber dessen Ausgestaltung fanden wir recht fade und aufgesetzt, denn die Charaktere erfüllen Rollen-Klischees und wirken zu konstruiert. Wir würden es Lesern empfehlen, die Mobbing und „sich zur Wehr setzen“ interessiert und die sich nicht an der insgesamt eher schlichten Ausführung der Geschichte stören.

Von Olivia, Annika und Isabella

Wir lieben Bücher

Wir lieben Bücher!

 

~ 2 ~

Vorstadtkrokodile

Lesen Sie gern Freundschaftsgeschichten?

Wenn ja, dann würden wir Ihnen die "Vorstadtkrokodile" von Max von der Grün wärmstens empfehlen.

Die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem elfjährigen Hannes und dem querschnittsgelähmten Kurt finden wir besonders ergreifend und die 156 Seiten des Buches bieten viel Platz für Freundschaft. Die „Krokodiler“, eine Kinderbande,  klären in dem 4,90 Euro teuren Buch ein Verbrechen auf. Die Inspiration für die Gestaltung der Figur Kurt bekam  der Autor Max von der Grün von seinem eigenen Sohn Frank, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Damit möchte er zeigen, dass Menschen mit einer Behinderung gleichberechtigt sein wollen und auch sollen.

Das Buch ist spannend geschrieben, aber die Jugendsprache wirkt manchmal nicht mehr ganz zeitgemäß. Auch sind einige Ereignisse zu lang und detailliert beschrieben. Schade finden wir, dass der Leser etwas zu schnell erfährt, wer die Täter sind. Dadurch wird dem Leser die Spannung ein bisschen genommen.

Wir hoffen, wir konnten euch einen guten Eindruck vermitteln.

geschrieben von Clara, Lahja und Lilli

Lesen macht glücklich!


~ 3 ~

Das Buch „Allein in der Wildnis“ wurde von dem Autor Gary Paulsen geschrieben und erschien 1987 im Carlsen Verlag. Das Buch umfasst 182 Seiten und der Preis beträgt 5,99€.

Informationen zum Autor:

Gary Paulsen ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der heute in New Mexiko lebt. Er wurde am 17. Mai 1939 in Minnesota in den Vereinigten Staaten geboren. Heute ist er 77 Jahre alt und hat schon mehrere Auszeichnungen für seine Schreibkünste erhalten. Zum Beispiel hat er schon mehrfach die Newbery Medal, den renommiertesten Kinderliteraturpreis der USA, gewonnen. Mit seiner Ehefrau Ruth Wright Paulsen ist er seit 1971 verheiratet und hat drei Kinder. Er schrieb bereits über 200 Bücher, viele Kurzgeschichten und einige Theaterstücke für Jugendliche. Außerdem hat er auch drei Drehbücher verfasst. Gary Paulsens Motto lautet: “I owe everything I am and everything I will ever be to books”.

Gary Paulsen

Doch nun um Buch ;):

Habt ihr schon einmal Schildkröteneier gegessen?

Diese Frage stellte sich nicht für Brian, denn nachdem er einen Flugzeugabsturz überlebt hat, musste er das essen, was die Natur ihm bot…

Der 13-jährige Brian Robeson, dessen Eltern getrennt leben, befindet sich in einem Buschflieger auf dem Weg zu seinem Vater, der als Ingenieur im nördlichen Kanada arbeitet, als der Pilot plötzlich einen Herzinfarkt erleidet. Dem Jungen gelingt das Unmögliche: Eine Notlandung auf einem See mitten in den kanadischen Wäldern. Doch damit beginnt das Abenteuer erst, denn nun muss Brian lernen, in der Wildnis zu überleben!

Unsere Bewertung:
Uns hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es ist eine spannende, abenteuerliche und interessante Geschichte. Wir würden es auf jeden Fall für alle Kinder weiter empfehlen, denn es ist sehr lehrreich und interessant. Die Sprache ist leicht verständlich und die Beschreibungen der Natur sehr eindrucksvoll. Außerdem ist keine Jugendsprache ( wie z.B. geil, cool, krass… ) enthalten, sodass es auch für jüngere Kinder geeignet ist. Die Art und Weise wie die Geschichte geschrieben wurde ähnelt einem Tagebuch.

Wir würden dem Buch 4 von 5 Sternen geben, da es sehr abenteuerlich und toll geschrieben ist, jedoch ist es an manchen Stellen etwas langweilig. Doch kein Buch ist PERFEKT, daher sind diese kurzen, wenn auch langweiligen, Stellen nicht so ausschlaggebend.

von Emmi, Mailin, Lucie

Wir sind ein Lese-Team!


~ 4 ~

Habt ihr euch schon einmal vorgestellt, wie es wäre, alleine und verlassen auf einer Insel zu leben? Won-a-pa-lei hat keine Zeit darüber nachzudenken, denn sie muss ums blanke Überleben kämpfen.

Das Buch „Die Insel der blauen Delphine“, welches von Scott O’Dell geschrieben wurde und im dtv junior-Verlag erschienen ist, umfasst ca. 200 Seiten und kostet als Taschenbuch 6,00 Euro.

Scott O’Dell wurde im Jahre 1902 in Los Angeles geboren. Neben vielen anderen Auszeichnungen gewann er als Autor amerikanischer Herkunft im Jahr 1963 den Deutschen Literaturpreis für dieses Buch. Der Autor starb 1989.

Die Geschichte handelt von einem Mädchen namens Won-a-pa-lei, die als einzige ihres Stammes noch auf der Insel der blauen Delphine lebt. Sie schließt viele Freundschaften mit Tieren und lernt dadurch die Natur besser kennen. Das Mädchen muss sich etlichen Herausforderungen stellen und Katastrophen überstehen, doch zum Glück hat es viele gute Einfälle, die ihm das Überleben in der Wildnis ermöglichen. Das Besondere an dem Buch ist neben dem spannenden Thema auch die Struktur des Buches, denn die Geschichte ist wie ein Tagebuch von Won-a-pa-lei verfasst.

Uns hat Buch das sehr gut gefallen, weil es viele Gefühle der Hauptfigur zum Ausdruck bringt und realistisch und spannend geschrieben ist. Wir würden das Buch Kindern erst ab 10 Jahren empfehlen, weil es viele traurige und dramatische Szenen enthält. Das Buch „Die Insel der blauen Delphine“ eignet sich am besten dafür, einen ereignislosen Nachmittag mit Spannung zu füllen.

Verfasst von: Lina, Leni  und Isabelle

Wir lesen immer und überall!

 

~ 5 ~

Titel: Level 4 die Stadt der Kinder
Autor: Andreas Schlüter, geboren am 23. Mai 1958 in Hamburg
Verlag: DTV Studio
Preis: 7,95 Euro als Taschenbuch
Fortsetzungen: Das Buch gibt es in mehreren Fortsetzungen, nämlich Level 4, Level 4.3 und auch noch Level 4.2.

Habt ihr auch Freunde, mit denen ihr auch in schwierigen und extremen Situationen zusammenhaltet? In dem Buch müssen Kinder zusammenhalten, um zu überleben.

Alles beginnt ganz harmlos damit, dass Ben ein Computerspiel gegen sein Fußballtrikot tauscht. Doch eines Tages, als er das Computerspiel spielt, wird es Realität und alle Erwachsenen verschwinden auf mysteriöse Weise.

Kolja, Bens Gegenspieler, ist ein sehr gemeiner Junge, der mit allen Mitteln versucht, Anführer der Kinder zu werden. Der ständige Kampf zwischen Ben, seinen Freunden und Kolja mit seiner Bande erzeugt viel Spannung.

An dieser Geschichte hat uns gut gefallen, dass die Kinder zuerst an die jüngeren Kinder und an die Tiere im Zoo gedacht haben, die ohne ihre Tierpfleger, die sie nicht füttern, verhungern würden.

Jedoch hat uns in Hinblick darauf, dass sich der Leser oft mit der Hauptfigur identifiziert, nicht gefallen, dass Ben (13) so viel am Computer spielt.

Uns hat das Buch insgesamt nicht sehr gut gefallen, da dessen Lektüre nicht sonderlich spannend war. Wir würden es eher Jungen empfehlen, da es sehr viel mit Computern zu tun hat.

Von Celine, Vanessa und Nora

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Eine Deutsch-Unterrichtsreihe von Frau Klebig