Von den Havelquellseen nach Fürstenberg/Havel

56 Kilometer Havel in 5 Tagen - Leistungskursfahrt Biologie


Unsere Route mit den Übernachtungsplätzen (1-4)


Timon, Joanne, Jonas, Moritz und Julia sitzen noch auf gepackten "Koffern"

Am 25. Juni trafen wir uns am Bahnhof Spandau und erreichten Fürstenberg/Havel  gegen 11:00 Uhr. Von hier ging es weiter in den Müritz-Nationalpark an den Käbelicksee, dem Ausgangspunkt unserer Kanutour. Nach einer unvermeindlichen Einweisung ging es los.


Trockenübungen vor der Jungfernfahrt ...


und dann ging´s los.


Käbelicksee voraus

In der Kernzone des Müritz-Nationalpark kann man wilde Natur beobachten. Dazu waren wir auch mit einem Fernglas ausgestattet. Teichrosen, Seerosen, Pfeilkraut begleiteten uns über viele Kilometer mäandernder Havel sowie kleineren Havelseen. Die späktakulärsten Tiere waren wohl eine schwimmende Ringelnatter, so dicht, man hätte sie greifen können, ein Seeadler im Tiefflug, keine 20 Meter entfernt und fischende Rotmilane.


Teichrosen, die wohl schönsten Blütenpflanzen in Deutschlnd.


Erste Pause, die Stimmung ist gut


Wir erreichen den ersten Zeltplatz, den wir, abgesehen von zwei weiteren Erwachsenen, ganz für uns allein hatten.


Da es die Tage zuvor geregnet hatte, gab es keine Waldbrandvorwarnstufe und wir durften ein Lagerfeuer machen.


Hin und wieder mussten wir die Kajaks ein kurzes Stück über Land transportieren, was nicht schwer war, denn überall gab es sinnvolle Einrichtungen, die es einem einfach machten.


In der Bootsschleppe.


Die Campingplätze, die wir nutzten waren angenehm. Überall gab es saubere Sanitärgebäude und ab 22:00 Uhr war es tatsächlich so leise, dass man auch gut schlafen konnte. Zum Frühstück konnte man z.B. frische Eier beim Bauer erwerben oder sogar ein reichhaltiges Paddlerfrühstück genießen und meist gab es sogar freies W-LAN.


Biwak am Jamelsee.


In der Schwannhavel.


Timon beim Treideln am Jamelsee.


Schöne alten Brücken aus Holz waren zu bestaunen ...


und auch neuere.

Flussabwärts wurden die Seen dann immer größer und die Havel immer breiter und außerhalb des Nationalparks waren dann auch Motorboote erlaubt. Benzingeruch lag nun in der Luft, man musste nun Obacht geben und die Wellen, die einige Skipper erzeugten, waren unangenehm.


Zum ersten Mal in der Schleuse - knapp 3 Meter ging es abwärts.


An Timons Geburtstag leisteten wir uns sogar ein Taxi zum Restaurant.


Abendstimmung am Ellbogensee - unsere letzte Nacht.

Bereits nach einer Woche Paddeln waren wir so gut trainiert, dass wir am letzten Tag in 2 Stunden 10,5 km zurücklegten.


Vor der Bootsrückgabe das übliche Reinigen - das ging aber sehr schnell.


Insgesamt verflog die Zeit viel zu schnell und eine etwas andere Kursfahrt fand in Fürstenberg ihr Ende.

Text und Fotos: Behrens