Studientag 2015

Gemeinsam
den offenen Ganztag gestalten

Neu: Seit Oktober 2015 ist das Hans-Carossa-Gymnasium eine Oberschule mit offenem Ganztagsbetrieb. Das bedeutet neue Herausforderungen, und so lautete das Thema des diesjährigen Studientags des Kollegiums, der Schüler und Eltern: Gemeinsam den offenen Ganztag gestalten.


Lenas engagierter Aufruf an die Schüler/innen

OFFENER GANZTAG - Was ist das?
Die Offene Ganztagsschule orientiert sich im Gegensatz zur gebundenen überwiegend an der klassischen Unterrichtsstruktur der Halbtagsschule. Am Nachmittag soll es nach dem Unterricht ein freiwilliges, zusätzliches Angebot geben. Jeweils zu Beginn des Schuljahres können die Eltern dann entscheiden, ob ihre Kinder das Ganztagsangebot wahrnehmen. Dieses freiwillige Angebot soll v.a. von einem freien Träger, die Technische Jugenfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) in Absprache mit der Schulleitung, durchgeführt werden.

VORBEREITUNG
Organisatorisch vorbereitet wurde der Studientag zu diesem Thema von der AG Offener Ganztag, den Sozialpädagogen/innen Frau Müller, Frau Keisers und Herr Russ, der Schulleitung und der Coordes-Consulting.

DIE THEMEN
Eltern, Schüler, die Sozialarbeiter sowie das Kollegium waren am Studientag in 9 AGs aktiv.

 

METHODE WORLD-CAFÉ
Der Fahrplan sah zunächst den Einsatz der Methode World Café vor. Die Idee dabei ist, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Gespräche über Fragestellungen, intensive Diskurse, ganz so wie im normalen Straßen-Café und in der früheren Salon-Kultur, das ist die Idee. Um den Diskurs zu vertiefen, wechseln die Teilnehmer mehrmals die Tische und die Gruppen werden durchmischt.

DISNEY-STRATEGIE
Nach einer kurzen Pause, in der sich alle leibliches Wohl zukommen lassen durften, ging es in den AGs mit der Disneystrategie weiter. Das ist eine Kreativitätsstrategie zur Entwicklung von Visionen und Zielen sowie deren kritischen Beurteilung und praktischen Realisation. Sie wurde entwickelt von Robert Dilts, der sie nach dem Vorbild von Walt Elias Disney modelliert hat. Der Träumer nennt seinen Traum/sein Ziel.


Nun sagt der Realist, was man dazu braucht.

Der Kritiker sagt, was man bedenken muss oder warum es nicht klappen wird.



Lange davor hatte es schon Hegel in seiner Dialektik (These, Antithese, Synthese) beschrieben.

IN BETWEEN
Die Zeit der Mittagspause war auch eine Zeit des Gedankenaustausches, bevor es in die erste Nachmittgsphase ging.

Da am Ende des World Cafe und der Disneystrategie eine Abschlussrunde im Plenum ansteht, bei der die Teilnehmer ihre Ergebnisse präsentieren, war es nun an der Zeit die Präsentationen vorzubereiten.

MARKTPLATZ
Es folgte, wie soll es anders sein, die zweite Nachmittagsphase: der Marktplatz. Auf dem Marktplatz stellen die neun Gruppen Ihre Ergebnisse vor und erklären und erläutern Interessierten diese.



ERGEBNISSE
Die Ergebnisse können im Foyer der Schule nachgelesen werden, erste Interessenten können sich auf dem Organisationsboard vor dem Lehrerzimmer für eine AG in die jeweiligen Listen eintragen.

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Text: Behrens  *  Fotos: Coordes, Behrens, Heun; Bearbeitung: Heun
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NACHTRAG (4.1.2016):
Eine ausführliche Foto-Dokumentation der Ergebnisse wie auch der gesamten Veranstaltung, hergestellt von der Organisationsfirma des Studientages, finden Sie als downloadbare pdf-Datei (64 S.) hier.