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Unser neues Block-System - ein Blocker?
Der Mensch will immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim Alten bleibt. (Paulo Coelho)
So ähnlich schien es vielen Lehrern und Schülern zum Beginn des neuen Schuljahres zu gehen. Anstatt des altbekannten Stundenplans sahen sie sich nun dem neu entworfenen Blocksystem gegenüber. Die einen eher skeptisch, die anderen freudig.
Was bringt's?
Blocksystem heißt konkret, mehr Zeit pro Unterrichtsstunde. Anstatt 45 Minuten hat der Lehrer 90 Minuten Zeit, dem Schüler den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Es können umfangreichere Themen behandelt werde, die man intensiver behandeln kann. Da man durschnittlich nur noch vier Fächer pro Tag hat, kann man sich besser auf den Unterricht vorbereiten und die Schultasche ist leichter.
Zudem finden viele, die 20-minütige große Pause äußerst angenehm, da man mehr Zeit mit seinen Freunden verbringen kann.
Hat's Nachteile?
Längere Unterrichtsstunden heißen gleichzeitig auch, die Konzentration der Schüler lässt nach einiger Zeit nach und es fällt einem schwerer, dem Unterricht zu folgen.
"Es ist pädagogisch ganz schön ungeschickt, wenn der Lehrer meint, er müsse die kleine Pause durchmachen!", empörte sich ein Schüler aus dem ersten Semester. Da liegt ein Problem: Obwohl die 5-minütige Pause in der Mitte eines Blocks fest verankert ist, verzichten einige Lehrer auf diese, was dazu führt, dass wir Schüler unruhig werden.
Ausserdem meinen einige, dass in Fächern wie Mathe oder Physik, wo so mancher es eh schwer hat, zu viel Stoff auf einmal vermittelt wird.
Und nun?
Wie man sieht, hat das Blocksystem einige Vorteile, aber auch Nachteile. Doch zum Glück kann man noch etwas verändern, da die Probezeit des Blockunterrichts erst mit dem zweiten Halbjahr endet.
Zwei Vorschläge:
- Die 5-minütige Pause in den Blockstunden werden Pflicht!
Nur im Einvernehmen mit den Kursteilnehmern sollte der Lehrer von dieser Regelung abweichen. - Bei hoher Verdichtung des Unterrichtsstoffs sollte der Lehrer Übungsphasen einlegen, damit der Stoff sich setzen und dabei festigen kann. Eine Hey-habt-Ihr-das-verstanden?-Einheit sozusagen, die auch das angstrengte Schülerhirn etwas lockert - locker für Neues.
Und lasst es euch von Paul Wilson gesagt sein:
Nur wer Veränderungen akzeptiert, kann auch wachsen.

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