Mathe-LK-Kursfahrt nach Dresden
Mathe-LK fährt nach Dresden
Der Mathe-LK von Herrn Dr. Rüßmann verbrachte eine tolle Woche in Dresden. Da haben die elf Jungs und drei Mädchen viel gelernt und hatten eine Menge Spaß ...
Montag:
Sinnvollerweise traf sich der Mathe-LK um 9:15 Uhr am Berliner Hauptbahnhof, anstatt in die gleiche Bahn in Spandau einzusteigen.
Nach 2 Stunden Fahrt sind wir in Dresden angekommen und haben den Weg zur Jugendherberge nur durch die Handy-GPS-Navigation gefunden. (Es lebe die Technik!) Noch bevor wir die Zimmer beziehen konnten, wurden wir von der Dresdener Ureinwohnerin Fr. Staske 2,5 Stunden lang durch die Altstadt geführt. Wir besichtigten die Klassiker: den Zwinger, die Semperoper, die Frauenkirche und das Grüne Gewölbe.
Der restliche Abend stand uns zur freien Verfügung und wurde von allen zusammen draußen zum Kartenspielen genutzt.
Dienstag:
Am frühen Vormittag erwartete uns eine interessante Führung durch das neue Grüne Gewölbe, eine Ausstellung der Schätze August des Starken. Zu sehen gab es unter anderem den Kirschkern mit den 180 geschnitzten Gesichtern und viele Kunstwerke Dinglingers.
Um die Stadt von oben zu betrachten, bestiegen wir anschließend die 222 Stufen des Hausmannturmes, auf dem sich Jannic und Anke ein Wettrennen lieferten, bevor wir uns am späten Nachmittag zu einer kleinen Einheit Mathematik versammelten.
Am Abend genossen wir das Privileg für nur 10€ das Stück "Street Scene" von Kurt Weill in der Semperoper zu sehen.
Mittwoch:
Der Mittwoch begann mit einer Vorlesung an der TU Dresden
im Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstoff-technik. Wir lernten beispielsweise, wie Flugzeuge durch den Einsatz textiler Strukturelemente um ein Vielfaches leichter werden - unglaublich spannend ... besonders Julian war hellauf begeistert ;)
Anschließend begaben wir uns auf den Vorplatz der Semperoper und haben zu Füßen des Johann-Denkmales unser Mittagessen eingenommen und bei einem Mittagsschläfchen die warme Herbstsonne genossen.
Den Abend verbrachten alle gemeinsam in Zimmer 418, um in Jules Geburtstag reinzufeiern, wobei wir uns einen Eintrag ins Guinessbuch der Lärmbelästigung verdienten.
Donnerstag:
Für den Donnerstag organisierte Hr. Dr. Rüßmann zuerst eine Führung durch die Galerie der Alten Meister, wir hatten die Ehre die "Sixtinische Madonna" und eine Leihgabe aus dem Vatikan ("Madonna di Foligno"), beide von Raffael, zu bewundern. Es folgte ein Spaziergang an der Elbe zur "schönsten" Molkerei der Welt, von wo aus wir mit der Straßenbahn ins Villenviertel fuhren.
Anschließend gelangten wir mit der Standseilbahn nach Pillnitz um im Schlosspark gemeinsam zu entspannen und Eichhörnchen mit Kastanien und Olli mit Bucheckern zu bewerfen. Ein Dampfer brachte uns bei Sonnenuntergang nach Dresden zurück.
Freitag:
Am letzten Tag ging es schon früh hoch hinaus, wir fuhren nach Hohenstein um durch das Elbsandsteingebirge zu wandern.
Elena, Jan, Phil und Julian gönnten es sich, ein poetisches Meisterwerk zu dichten.
Ein kleiner Auszug:
Die Wanderung ist lang und schwer,
Ich will nicht und ich kann nicht mehr.
Jeder Schritt bringt Schmerz und Pein
im wunderschönen Sonnenschein.
...
Auch wenn das Gedicht nicht darauf schließen lässt, war die Wanderung ein voller Erfolg. Mit wunderschönen Eindrücken von der "natürlichen Natur" (Zitat einer Rentnerin) des Elbtals machten wir uns nach 5 schönen Stunden auf den Heimweg.
Nach der Devise der Jugendherberge "Iss dich fit, aber nimm nichts mit", nahmen wir am letzten Abend das durchaus leckere Essen zu uns.
Samstag:
Leider mussten wir an diesem Tag nach einer wundervollen Kursfahrt die Zimmer räumen und zurück nach Berlin fahren.
Wir bedanken uns für die gelungene Fahrt und die tolle Organisation von Herrn Dr. Rüßmann!
Text: Elena Macdonald, Julia Mezals, Anke Soppert
Fotos: Elena Macdonald und Jan Bornemann

