22.5.2012

Abitur mit 1.0

Ein Traumabitur mit 1.0

Hannah Rosenthal im Interview

Hannah



Heun (Homepage-Redakteur): Hannah, du bist 13 Jahre zur Schule gegangen, 9 davon auf die HCO. Nun hast du ein Abiturzeugnis erhalten mit der Traum-Durchschnittsnote von 1.0. Was fällt dir dazu als Erstes ein?

Hannah: Endlich geschafft!!! Nie wieder Schule!!!

Heun
: Und als Zweites?

Hannah: Freu ich mich einfach über mein Abi.   

Heun: Wenn du dir dein erstes Grundschulzeugnis ansiehst, gibt es da einen Satz, der dir gefällt?

Hannah
(lacht): Ja, sogar zwei: „Hannah beherrscht das ABC“ und „Hannah beherrscht das Rechnen im Zahlenraum bis 20“. Ich muss zugeben, da bin ich schon ein wenig stolz!

 

Einschulung 1

Hannah, etwas sekptisch: Rechts oben dräut gestapeltes Wissen.

 

 

Einschlung 2

Davon lässt sich Hannah aber nicht beeindrucken.


Heun: Warst du schon auf der Grundschule eine Einser-Kandidatin?

Hannah: Och, na ja, in der Grundschule war ich gar nicht schlecht. Aber als ich dann aufs Gymnasium kam, ging es runter mit den Noten. In der 6. Klasse habe ich dann auch meine erste 6 geschrieben – Deutsch-Diktat!

Heun:  Wie verlief deine weitere schulische Entwicklung?

Hannah
: In den nächsten Jahren habe ich mich immer im Mittelfeld gehalten. Die sehr guten Noten kamen erst später und so gut wie jetzt in diesen vier Semestern war ich vorher noch nie.  

Heun: Wie wichtig waren dir schulische Erfolge?

Hannah: Schulische Erfolge an sich eher weniger, aber mir war ein gutes Abi wichtig.

 

Hannah auf dem Weg

Hannah auf dem Weg.
Noch 20 m bis zum Abiturzeugnis.

 

Hannah: Deshalb habe ich mir zu Beginn der 12. Klasse fest vorgenommen mich zu bemühen und das Beste daraus zu machen. Dass es nun letztendlich so gut geworden ist, damit hätte ich vorher nie gerechnet!

Heun
:  War es dir je ein Problem, eine sehr gute Schülerin zu sein? Gab es z.B. Neider?

Hannah: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich hoffe doch mal nicht. Da gibt es nichts, worauf man neidisch sein könnte.

Heun: War die Oberstufe schwer?

Hannah
: Ich denke,  im Großen und Ganzen ist die Oberstufe für jeden machbar, auch wenn es immer Phasen gibt, in denen es anstrengend ist und man einfach keine Lust mehr hat. Doch die gehen auch vorbei und am Ende ist man einfach froh, erleichtert und stolz, wenn man es geschafft hat.
Deshalb nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, wenn es mal nicht so rund läuft. 

 

Hannah mit Tutorium

Hannah mit Abiturzeugnis  (und ihrem Tutorium, Ltg. Frau Bossenz)


 
Heun
: Hat die Oberstufe denn auch Spaß gemacht?

Hannah: Ja, auf jeden Fall. Ich nehme aus diesen zwei Jahren so viele schöne und lustige Erinnerungen mit, dass es sich schon dafür definitiv gelohnt hat.

Heun
: Hattest du genügend Zeit für anderes? Erzähl mal, wenn du magst.

Hannah
: Ja, ich hatte auch Zeit für anderes, auch wenn ich zugeben muss, dass die Freizeit unter der Schule doch etwas gelitten hat.

Allerdings habe ich, so gut es ging, versucht zweimal die Woche zum Fechttraining zu gehen, meine Freunde an den Wochenenden zu treffen und meine Nachhilfeschüler, die ich alle sehr gern habe, zu unterrichten.

 

Fechterin

Es geht um den Kontakt.


Heun: Ein Schüler aus einer 7. Klasse hat neulich gesagt:
„Schule ist für mich wie Regen, und wenn ich nass bin, bin ich gebildet.“

Hannah
: Ich weiß zwar nicht, wie es den anderen Abiturienten geht, aber ich für meinen Teil fühle mich nach den 13 Jahren Schule keineswegs gebildet, vielleicht etwas schlauer als vorher, doch immer noch ziemlich grün hinter den Ohren.

Aber ich hoffe, dass da noch sehr viel mehr kommen wird, denn ich will noch so viel sehen, so viel erleben und dabei mehr lernen als das bisschen Theorie, das uns die Schule mit auf den Weg gegeben hat.

Heun
: Stell dir einmal vor, ein netter HCO-Schüler – er hat gerade die 10. Klasse hinter sich - trifft dich und sagt: „Boah,  ’ne Eins-Komma-Null im Abi! Wie macht man das?“ – Was würdest du ihm sagen?

 

Hannah un die Einserbande

Hannah und die Einserbande
(2011-HCO-Abiturienten mit einer 1 vor dem Komma) beglückwünscht von Frau Tohermes vom HCO-Förderverein


Hannah
: Spontan würde ich sagen, indem er sich anstrengt, viel lernt und hoffentlich das Quäntchen Glück hat, das man braucht! Ansonsten soll er ab und zu seinen Kopf einschalten, das wirkt manchmal Wunder!

Heun
: 13 Jahre Schule sind vorbei. Wie geht’s weiter?

Hannah
:  Jetzt wird sich erst einmal ausgeruht, ...

Hannah in China

 ... bevor es im Oktober mit dem Chemiestudium weitergeht.

 

Dein KOMMENTAR   an redaktion@hcog.de

 

Das Interview wurde im August 2011 geführt.

 

KOMMENTAR 

 

 

Hallo,


ich würde sehr gerne einen Kommentar zu Hannah Rosenthal abgeben und zwar, dass sie mit Abstand die beste Nachhilfelehrerin ist, die man sich überhaupt vorstellen kann! Und ich spreche aus Erfahrung, denn ich freue mich über jede einzelne Nachhilfestunde bei Hannah! Und bei ihr macht mir sogar Mathe Spaß und das soll was heißen! :D


Und sie gibt sich immer super viel Mühe mit ihrer Nachhilfe und sie will (das merkt man ihr an), dass es derjenige versteht, und so ist es im Endeffekt auch!
Hannah is the best!

LG

K.A.

(die E-Mail an die Redaktion ist mit vollem Namen gezeichnet)

 

 

 

 

 

 

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