Geschichte der HCO
Ein
Gang durch
die Geschichte des
Hans-Carossa-Gymnasiums
in 19 Schritten
2. Juli 1951 Die 3. Oberschule in Spandau nimmt ihren Unterrichtsbetrieb auf, und zwar in einem Teil des ehemaligen Luftfahrtgerätewerks in der Streitstraße in Spandau (Hakenfelde).
Die Schule besteht aus drei „Zweigen“:
- wissenschaftlicher Zweig, aus dem später die Hans-Carossa-Oberschule hervorgeht,
- technischer Zweig, später Christian-Konrad-Sprengel-Oberschule (Realschule),
- praktischer Zweig, ab 1953 Hauptschule (Friedrich-Koeltze Oberschule).
Schulleiter ist Hilmar Bothe.
8. März 1957 Technischer Zweig und Wissenschaftlicher Zweig werden voneinander getrennt und erhalten jeweils ihren Namen (s.o.).
Ebenfalls im März 1957 verlassen die ersten Abiturienten die Hans-Carossa-Oberschule (HCO), der erste Abiturientenball findet im Spandauer „Schützenhof“ statt.
Die Klasse 13 M (1957)
1959 Paul Simon übernimmt die Leitung der Hans-Carossa-Oberschule.
1965 Die HCO führt neben Französisch das Fach Russisch als 2. Fremdsprache ein.
1968 Die 68er–Bewegung erreicht auch die HCO: Schüleraktionen, Raucherlaubnis für ältere Schüler und Verzicht auf die Abiturienten-Entlassungsfeier auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler sind einige der äußeren Merkmale. Vergleichsweise verlaufen die „revolutionären“ Ereignisse an der HCO aber doch in ruhigen Bahnen.
1973 ist gekennzeichnet durch die Einführung der Oberstufenreform in Berlin und den Beginn von Renovierungsarbeiten am Schulgebäude der HCO.
1975 übernimmt Klaus Hohoff die Leitung der HCO. In den folgenden Jahren erreicht der „Schülerberg“ auch die HCO, die Schülerzahl wächst auf fast 1200 an.
1984 wird die langjährige Stellvertretende Schulleiterin Dorothea Heise mit der Leitung der Schule beauftragt. Es brechen stürmische Zeiten für die Schule an, denn der Standort ist gefährdet (die Schule ist in einem gemieteten Gebäude untergebracht), das Bezirksamt plant die Zusammenlegung mit einer Gesamtschule in Hakenfelde. Erst Ende 1986 ist der Bestand der HCO als eigenständige Schule gesichert.
1988 Frau Heise geht in Pension; die Abiturienten feiern erstmals nach zwanzig Jahren wieder einen Abiturientenball, wieder im „Schützenhof“.
1989 Neuer Schulleiter wird Udo Gerrmann.
1991 wird die 5-Tage-Woche an der HCO eingeführt.
1993 Der Eigentümer des gemieteten Gebäudes an der Streitstraße kündigt den Mietvertrag; es beginnt die Suche nach einem neuen Standort für die Schule.
1994 Die HCO führt als Schulversuch das Fach „Ethik/Philosophie“ ein.
1997 Gründung des Förderkreises der „Freunde der Hans-Carossa-Oberschule (Gymnasium)“. Der Förderverein hat sich den folgenden Jahren zu einem wichtigen Begleiter der Schule entwickelt und viele Projekte zum Wohle der Schule unterstützt.
Im Jahre 1997 steht fest, dass die Schule einen neuen Standort erhält:
Sie wird einen Neubau beziehen, der in Kladow, vorwiegend aus Bundesmitteln finanziert, errichtet wird.
Der Grundstein für diesen Neubau wird im Juni 1999 gelegt.
2000 Die Schule zieht nach den Sommerferien in das neue Haus ein.
Als Schule „besonderer pädagogischer Prägung“ erhält die Schule zwei grundständige Züge, also jeweils zwei fünfte und zwei sechste Klassen.
Russisch als zweite Fremdsprache läuft aus, dafür werden in Zukunft Englisch und Französisch jeweils als erste und als zweite Fremdsprache unterrichtet.
2002 Herr Gerrmann wird pensioniert und im Jahre
2003 übernimmt Frau Maria Meyer die Leitung der Schule. Die Schule hat wieder einmal einen „Schülerberg“ von nahezu 1200 Schülerinnen und Schülern unterzubringen.
2004 Mit der Einweihung des neuen Sportplatzes sind die für den Neubau geplanten Bauten komplett.
2008 Mit Hilfe des Bezirksamts und tatkräftiger Unterstützung durch den Förderverein kann die Schule eine Cafeteria einrichten.
Siegrid Bergmann
Lehrerin und Pädagogische Koordinatorin bis 2007,
zeitweilig auch Kommissarische Schulleiterin
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