22.5.2012

USA

Ann-Kathrin

 

Schule macht nicht immer Spaß? In Amerika schon! Ich hatte das große Glück, einen Austausch in den USA machen zu können. Genauer: in Washington State, Seattle, Bremerton.

Seattle

Ich besuchte die BHS, was für Bremerton High School steht. Ca. 1500 Schüler besuchen diese Schule, was in etwa der Zahl der Hans-Carossa-Oberschule, welche ich im Moment besuche, entspricht. Zur High School gehen Kinder im Alter von 15-18 Jahren, was der deutschen Oberstufe ähnelt. Aber das ist auch die einzige Gemein-samkeit, die diese beiden sehr unterschiedlichen Schulsysteme haben. So hat man in der High School nur 6 verschiedene Fächer, die man sich am Anfang des Schuljahres selbst auswählen darf. Zur Auswahl stehen zum Beispiel: Mathe, Physik, Biologie, U.S. Geschichte, Chemie, Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch), Chor, Jazz Band, Fotografie, Töpfern, Marching Band, Ballsportarten und Gewichtheben. Dazu kommt, dass am Tag jeweils 3 Fächer im Blocksatz unterrichtet werden. So hatte ich dann an einem Tag Englisch, Fotografie und Biologie und an einem anderen U.S. Geschichte, Jazz Band, Mathematik.

Während des Schultages hat man 30 Minuten Mittagspause, in der man sich sehr günstig ein typisch amerikanisches Mittagessen in der „Caféteria“ kaufen kann: Burger, Pommes, Pizza, mexikanisches Essen und Cola.

Schule allgemein macht sehr viel Spaß, weil nicht nur Wert auf „akademische“ Erfolge gelegt wird, wie hier in Deutschland, sondern man auch Erfolg durch Sport, Aktivität in freiwilligen „Clubs“ nach der Schule oder auch die Ausübung verschiedener Ämter, wie zum Beispiel das des Schulpräsidenten etc. haben kann. Das alles zusammen nennt man dann „American school spirit“, was die Schüler der verschiedenen High Schools auf ihre Schulen stolz sein lässt. So kommt es schon mal vor, dass man einen Kollegen nachmittags mit einem leuchtenden „BHS“ auf der Brust trifft.

Jimmi Hendrix

Nicht nur die Schule brachte mir eine wunderschöne Erfahrung, sondern auch alles andere. Meine Gastfamilie nahm mich auf wie ein viertes Kind, meine Organisation EF kümmerte sich sehr gut um mich und organisierte nicht nur monatliche Treffen mit anderen Austauschschülern aus der Region, sondern auch Trips nach Los Angeles oder San Francisco.

Das gesamte Jahr war ein tolles Erlebnis und eine super Erfahrung!

 

Anne-Kathrin wurde von dem "EF High School Year" Programm vermittelt und betreut.

 

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