Neuseeland
Katharina Zepf
Nicht nur Bungyjumping ... aber auch!
„3...2...1...JUMP!“, das war das Letzte, was ich hörte, bevor ich mich in die Tiefen stürzte. Zunächst hatte ich echt Angst, doch nachdem das Gefühl der Freiheit in mir aufkam, genoss ich den kurzen Flug, bis ich am Ende nur noch kopfüber am Seil zappelte und man mich endlich ins Boot holte. Noch ganz im Adrenalinfieber wurde mir bewusst, dass ich gerade 43 m von der Brücke in Queenstown, dort wo Bungyjumping seinen Ursprung fand, gesprungen bin. Es war einfach unglaublich.
Neuseeland ist einzigartig, wunderschön und landschaftlich bestimmt noch einer der unberührtesten Flecken der Erde. Auf engstem Raum findet man Gletscher, Urwälder, Fjorde, Geysire und weiße Strände mitten im Pazifik.
Meine Rugbymannschaft
Diese 9 Monate waren für mich unbeschreiblich toll und ich denke, jeder sollte so eine eigene Erfahrung machen. Denn auch wenn Neuseeland europäisch und vor allem sehr britisch geprägt ist, erfährt man doch eine sehr andere Lebensweise. Man ist jeden Tag draußen aktiv. Entweder man macht jede Menge Sport, wie z.B. Rugby, Tennis oder Surfen, man geht am Strand spazieren, in den Bergen wandern oder man trifft sich einfach mit seinen Freunden im Park oder grillt zusammen.
Gletscherwanderung Franz Joseph
Die Neuseeländer, auch „Kiwis“ genannt, sind sehr entspannte Menschen; sie nehmen vieles gelassener als wir Deutschen und das hat mich total fasziniert. Zwar braucht es einige Zeit und man muss sich als fremder Europäer auch erst mal einleben, aber wenn man erst einmal Kontakte geknüpft hat und diese auch pflegt, dann bleiben sie für immer. Ich bin seit 2 Jahren wieder in Deutschland und habe bis heute regelmäßigen Kontakt zu meinen Freunden und ich weiß, dass wir uns wieder sehen werden.
Kathi Zepf war mit der Austauschorganisation Eurovances in Neuseeland.

