10.2.2012

Religion stellt die Gretchen-Fragen

Wie hälst Du es mit der Religion? Zu dieser Frage muss jeder Mensch Stellung beziehen - positiv oder negativ. Der Religionsunterricht will dabei helfen, die eigene Antwort zu finden - oder zumindest erst einmal zu suchen. Er tut das an der HCO in evangelischer oder katholischer Gestalt. Eingeladen ist jeder und jede - egal ob Christ, Muslim, Atheist, oder Suchende(r).

Friede sei mit Euch!

Shalom alechem!

Salam aleikum!

Christus pantokratorDer selbe Gruß in drei Sprachen macht bereits deutlich, dass es bei Religion(en) um mehr geht, als um Lernstoff.
Den Verheißungen, die hinter Religion stehen, wird im evangelischen und katholischen Religionsunterricht auf der Basis des Christentums nach-gedacht.

(Jesus Christus als Weltenherrscher und Friedefürst in der ev. Christuskirche in Rom)

"Der Tod, ein Fakt, der nicht für Gottes Schaltplan wirbt!"
(Heinz Rudolf Kunze)

KreuzigungsszeneWarum gibt es Leid, Schmerz und Tod? Warum streiten Menschen? Wo kommen Haß und Bösartigkeit her?
Und was darf ich in einer Welt hoffen, in der ich immer wieder mit diesen "Konstruktionsfehlern" zu tun habe? 


(Die Kreuzigungsszene des "Plötzenseer Totentanzes" im Ökumensichen Gedenkzentrum "Christentum und Widerstand" in Berlin-Plötzensee)

 

Die Religionen erheben den Anspruch für Antworten auf diese Fragen auf ein tieferes Wissen zurückgreifen zu können, als es sich der Mensch selber erarbeiten kann. In einem Prozeß des Nachdenkens, der Jahrhunderte gedauert hat, sind komplexe Denksysteme entstanden, die es den Menschen ermöglichen, ihre im Glauben begründeten Hoffnungen zu formulieren. Der Religionsunterricht führt in diese symbolische Sprache ein, wie in eine Fremdsprache.

 

Willkommen im Fachbereich Religion!

 

 FACHREDAKTIONvon Fransecky

 

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