17.5.2012

Austausch 2010/2011

Ende September - der Austausch mit Mitry-Mory, 15 Minuten von Paris entfernt , konnte beginnen. Die Schüler und Lehrer waren alle sehr gespannt, wer denn für eine Woche mit ihnen das Heim teilen würde. Über Informationsbögen und Freund Internet war schon einiges bekannt, doch die Wirklichkeit - ach - war natürlich mal wieder viel besser. Hier nur einige wenige Impressionen von einer wunderschönen Woche.

Ein Schüler beschreibt den ersten Tag so:

Das erste Treffen wirklich aller Beteiligten fand um 7.50 Uhr in der Aula statt, wo Frau Meyer unsere Gäste mit einem selbstverfassten französischen Text begrüßte. Gemeinsam stießen wir mit einem kleinen Kuchenbuffet und Getränken auf unsere gemeinsame Zeit und das Geburtstagskind Sarah Paris an. Nachdem wir zusammen die Schule erkundet hatten, ging es weiter.    Unsere erste gemeinsame Aktivität mit den Franzosen war eine Bustour durch Berlin. Wir starteten um 13.00 Uhr am Berliner Zoo…. von Mitte bis nach Kreuzberg, verfolgt vom ständigen Regen. Unser Cityguide erzählte uns von der Berliner Geschichte, natürlich alles auf französisch, während wir aufmerksam, mit voller Konzentration ihren Worten lauschten ;-). Von der East Side Gallery zur Bernauer Straße (Mauermuseum) bis hin zum Potsdamer Platz…. es war einfach alles dabei. Die Franzosen haben in 3 Stunden das gesehen, was mancher Berliner sein Leben lang noch nicht gesehen hat. Doch damit noch nicht genug. Um 18.00 Uhr beendeten wir den Tag mit einer gemütlichen Partie Bowling und einer kalten Cola in den Spandauer Arcaden.

 

Fotoshoot am Brandenburger Tor

Also, dann mal zum Brandenburger Tor, und, und, und...

 

Achtung Lehrervortrag

Der Pariser Gastlehrer wusste die wissensdurstigen
Franzosen zu begeistern.

 

Mauergucker

Die Mauer war ein interessantes Ziel. Hier unbemalt.

 

Spreetanz

Völkerverständigung - Tanz an der Spree

 

Geschichte spricht

 Wo einst die Mauer stand ...

 

Gruppenbild kurz vor dem Abschied

 

Der Abschied, der letzte Augenblick in trautem Kreise, danach flossen die Tränen - in Strömen.

Eine Schülerin beschreibt den letzten Tag wie folgt:

Nach einer super Woche mit unseren Französischen Austauschschülern, haben die "Deutschen" am Freitag den 1.10.2010 eine Abschiedsfeier für die "Franzosen" organisiert.
Es war der letzte komplette Tag mit unsern Austauschschülern.
Am Abend haben wir uns dann alle bei unserer "Party-Location" getroffen. Erst haben wir zusammen gegessen (Jeder hatte etwas eigenes mitgebracht) und später haben die "Deutschen" den "Franzosen" den Schultanz zu dem Lied von Madcon - Glow beigebracht und alle haben ihn dann getanzt. An diesem Abend hatten wir alle viel Spaß, sogar die die eigentlich eher Schüchtern sind haben "alle Hemmungen" fallen gelassen und mitgetanzt (sogar die Lehrer). Als sich die Feier dann dem Ende näherte, und alle langsam realisierten das sich diese lustige, spannende aber auch dramatische Woche langsam dem Ende näherte wurden viele traurig manche vielleicht aber auch froh.
Am Samstag , dem Abfahrtstag , konnten alle noch mal den halben Tag nutzen um mit ihren Korrespondenten etwas zu erleben, einige gingen zur YOU, andere blieben zu hause, wiederum andere sind shoppen gegangen aber allen war es wichtig noch mal etwas lustiges zu erleben. Am Abend trafen sich dann alle am Busbahnhof. Erst waren alle eigentlich lustig drauf, als der Bus dann einfuhr wurde es immer trauriger, als wir uns dann alle verabschiedeten flossen viele Tränen.
Jetzt warten wir auf den April wo wir nach Frankreich fahren und freuen uns auf unsere Austauschschüler.

Eine ereignisreiche Woche für die Schüler und Lehrer war also vorbei, über viele Aktivitäten könnte noch genauer berichtet werden, vom Bowlingabend und der Stadtrundfahrt, von Museumsbesuchen, Potsdam und anderen kulturellen Highlights, von Souvenirs und einer erinnerungswürdigen Abschiedsparty, und nicht zuletzt von einer neu entdeckten Zuneigung, ja teils Liebe, zu einer Sprache, die im Schulalltag manchmal nicht als Lieblingsfach genannt wird, dabei - Hand aufs Herz - gibt es eine schönere Sprache?

Na, also.

 

L. Olrogge

 

 

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