Austausch 2010/2011
Ende September - der Austausch mit Mitry-Mory, 15 Minuten von Paris entfernt , konnte beginnen. Die Schüler und Lehrer waren alle sehr gespannt, wer denn für eine Woche mit ihnen das Heim teilen würde. Über Informationsbögen und Freund Internet war schon einiges bekannt, doch die Wirklichkeit - ach - war natürlich mal wieder viel besser. Hier nur einige wenige Impressionen von einer wunderschönen Woche.
Ein Schüler beschreibt den ersten Tag so:
Also, dann mal zum Brandenburger Tor, und, und, und...
Der Pariser Gastlehrer wusste die wissensdurstigen
Franzosen zu begeistern.
Die Mauer war ein interessantes Ziel. Hier unbemalt.
Völkerverständigung - Tanz an der Spree
Wo einst die Mauer stand ...
Der Abschied, der letzte Augenblick in trautem Kreise, danach flossen die Tränen - in Strömen.
Eine Schülerin beschreibt den letzten Tag wie folgt:
Es war der letzte komplette Tag mit unsern Austauschschülern.
Am Abend haben wir uns dann alle bei unserer "Party-Location" getroffen. Erst haben wir zusammen gegessen (Jeder hatte etwas eigenes mitgebracht) und später haben die "Deutschen" den "Franzosen" den Schultanz zu dem Lied von Madcon - Glow beigebracht und alle haben ihn dann getanzt. An diesem Abend hatten wir alle viel Spaß, sogar die die eigentlich eher Schüchtern sind haben "alle Hemmungen" fallen gelassen und mitgetanzt (sogar die Lehrer). Als sich die Feier dann dem Ende näherte, und alle langsam realisierten das sich diese lustige, spannende aber auch dramatische Woche langsam dem Ende näherte wurden viele traurig manche vielleicht aber auch froh.
Am Samstag , dem Abfahrtstag , konnten alle noch mal den halben Tag nutzen um mit ihren Korrespondenten etwas zu erleben, einige gingen zur YOU, andere blieben zu hause, wiederum andere sind shoppen gegangen aber allen war es wichtig noch mal etwas lustiges zu erleben. Am Abend trafen sich dann alle am Busbahnhof. Erst waren alle eigentlich lustig drauf, als der Bus dann einfuhr wurde es immer trauriger, als wir uns dann alle verabschiedeten flossen viele Tränen.
Jetzt warten wir auf den April wo wir nach Frankreich fahren und freuen uns auf unsere Austauschschüler.
Eine ereignisreiche Woche für die Schüler und Lehrer war also vorbei, über viele Aktivitäten könnte noch genauer berichtet werden, vom Bowlingabend und der Stadtrundfahrt, von Museumsbesuchen, Potsdam und anderen kulturellen Highlights, von Souvenirs und einer erinnerungswürdigen Abschiedsparty, und nicht zuletzt von einer neu entdeckten Zuneigung, ja teils Liebe, zu einer Sprache, die im Schulalltag manchmal nicht als Lieblingsfach genannt wird, dabei - Hand aufs Herz - gibt es eine schönere Sprache?
Na, also.
L. Olrogge

